Das  bonsai-museum düsseldorf e.V.  hat es sich zur Aufgabe gemacht die klassisch japanische und europäische Bonsai-Kultur einer breiten Öffentlichkeit, vor allem auch Kindern und Jugendlichen, zugänglich zu machen.

“Jedem Tag folgt ein anderer und ein Menschenalter reicht nicht aus, um einen reifen Bonsai zu gestalten. Wir Menschen sind die Diener der Natur, aber niemals deren Eigentümer“.

Diese Aussage steht für die wesentlichen Inhalte der japanischen Bonsaitradition.

Die Gründungsmitglieder des Museums haben sich das Ziel gesetzt, sowohl den klassisch japanischen, als auch den modernen europäischen BONSAI-GEDANKEN den Besuchern begreifbar zu machen.

Folgende Leitlinien des Museums wurden formuliert:

    • Der Austausch der Japanischen und mittlerweile eigenständigen europäischen Bonsai-Kultur mit heimischen Bäumen soll im Fokus des Museums stehen.
    • Mit Hilfe von Spenden- und Sponsorengeldern sollen in Sonderausstellungen die Bäume bekannter lebender und verstorbener Bonsai-Künstler gepflegt, gezeigt und gewürdigt werden.
    • Förderung von jungen talentierten Bonsai-Gestaltern.
    • Erhalt und Weiterentwicklung geschichtsträchtiger Bonsai mit Unterstützung namhafter Gestalter.
    • Der besondere Aspekt der Bonsaikeramik soll ausführlich berücksichtigt, gesammelt, archiviert und vorgestellt werden.
    • Ein spezielles Anliegen ist vor allem Großstadtkindern und Jugendlichen die Natur näherzubringen, da nachweislich die Beschäftigung mit Bonsai eine Suchtprävention darstellt und verantwortungsbewusstes Handeln fördert.
    • Förderung und Würdigung von “Europäischen Bonsai-Gestaltungen” aus heimischen Gehölzen durch den Sonderpreis des Museums.\r\n

Die Auswahlkriterien der Sonderpreise sind zwingend vorgegeben und klar umrissen:

    • Es muss sich um ein europäisches Gehölz handeln.
    • Die Gestaltung sollte Natürlichkeit und Reife ausstrahlen.